FEFO-Prinzip: Was Supplement-Marken über Chargenrückverfolgung wissen müssen
Für Nahrungsergänzungsmittel ist FEFO nicht optional – es ist eine haftungsrelevante Voraussetzung. Wer hier den falschen Fulfillment-Partner wählt, riskiert MHD-Überschreitungen und Chargen-Rückrufe.
Für Nahrungsergänzungsmittel ist FEFO nicht optional — es ist eine haftungsrelevante Voraussetzung. Wer hier den falschen Fulfillment-Partner wählt, riskiert MHD-Überschreitungen, Chargen-Rückrufe und im schlimmsten Fall Produkthaftung. Ein Überblick, was Supplement-Marken wirklich von ihrem Logistikdienstleister verlangen sollten.
FIFO vs. FEFO: Der entscheidende Unterschied
FIFO (First In, First Out) bedeutet: Was zuerst ins Lager kommt, geht zuerst raus. Das klingt logisch — ist aber für Supplement-Marken nicht ausreichend. Wenn eine neue Lieferung mit längerem MHD eingeht, bevor ältere Bestände aufgebraucht sind, kann FIFO dazu führen, dass Produkte mit kürzerem MHD liegen bleiben.
FEFO (First Expired, First Out) löst das: Kommissioniert wird grundsätzlich die Charge mit dem frühesten Ablaufdatum. Egal wann sie ankam. Das verhindert MHD-Überschreitungen systematisch.
Chargenrückverfolgung: Was das bedeutet
Bei Herlitz wird jeder Wareneingang chargengenau in JTL erfasst: Charge, MHD, Menge, Lieferant. Pro ausgehender Sendung dokumentieren wir, welche Charge (und welches MHD) enthalten war. Das bedeutet: Im Rückruffall können Sie innerhalb von Minuten nachvollziehen, welche Sendungen betroffen sind — und an wen sie gegangen sind.
- Chargenerfassung: bei jedem Wareneingang, automatisch in JTL
- Sendungsdokumentation: Charge + MHD pro ausgehender Bestellung
- Rückverfolgbarkeit: auch nach Monaten abrufbar, keine Papierlisten
Retouren bei Supplements: keine Toleranz für MHD-Probleme
Supplement-Retouren werden bei Herlitz nach einem klaren Protokoll abgewickelt: Originalverpackung intakt + MHD ausreichend → wiedereingelagert. Beschädigt oder MHD-kritisch → gesperrt, dokumentiert, auf Anweisung entsorgt. Keine gesperrte Ware kommt zurück ins Regal.
Was Sie von Ihrem Fulfillment-Dienstleister verlangen sollten
- Schriftliche Bestätigung des FEFO-Prozesses
- Chargenerfassung im WMS (Warenwirtschaftssystem), nicht auf Papier
- Sendungsdokumentation je Charge abrufbar — mindestens 24 Monate
- Klare Retourenprotokoll mit MHD-Check und Sperrung
- Live-Einsicht in Bestand und MHD über Kundenportal
Bei Herlitz sind das keine Extras — das ist Standard.
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